Nice & Good Looking

Eine EMS-Anwendung im Gesichts war in der Vergangenheit durch die Schwierigkeit Strom mittels Selbstklebeelektroden zu nutzen, limitiert. Nunmehr ist es möglich mittels einer speziellen mit Silber beschichteten Elektrodenmaske diese Ströme auch großflächig im Gesicht zu applizieren. Die Gesichtsmuskulatur wird kontrahiert und damit ein nachhaltiger Trainingseffekt erzielt. Die verstärkte Muskelaktivität regt die Durchblutung an und lässt die nunmehr reaktivierten Areale frischer erstrahlen. Das mit dem Training der Muskelfasern verbundene Muskelwachstum stärkt erschlaffte Areale und sorgt für die Revitalisierung des gesamten Gesichtsbereichs.

Gönne dir das!

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EMS

Die Mesotherapie ist mittlerweile auch in Form der sogenannten non-needle Mesotherapie verfügbar. Hierbei werden die Effekte der Mesotherapie ohne die Notwendigkeit von Injektionen zugänglich gemacht. Dies geschieht z.B. mittels der Applikation von Ultraschallwellen oder durch spezielle Stromformen wie der Iontophorese.
Die Iontophorese ist ein medizinisches Verfahren zur Resorption von Wirkstoffen durch die Haut unter Anwendung eines schwachen elektrischen Gleichstromes. Hier werden speziell aufgeladene oder gelöste Teilchen durch den elektrischen Strom in die Haut gezogen. So können sie im elektrischen Feld beschleunigt werden und somit die Haut durchqueren, um dann in das Gewebe zu gelangen. Meist liegt das Medikament dabei in Salbenform vor. Die Iontopherese wird mit Gleichstrom oder Impulsstrom (unterbrochener Gleichstrom) betrieben. Elektrisch positiv geladene Arzneistoffe (Kationen) werden unter die positive Elektrode platziert, negativ geladene Mittel (Anionen) unter die negative Elektrode. Hyaluron ist hier ein negativ aufgeladener Stoff. Häufige Anwendungen liegen im Schmerzbereich aber auch beim übermäßigen Schwitzen (Hyperhidrose). Dabei wird das betroffene Körperteil in einem Wasserbad von einem Gleich
strom durchflossen. Das entsprechende Verfahren ist die Leitungswasseriontophorese (LWI). Die LWI wird mit Gleichstrom oder einem gepulsten Gleichstrom (im 10-kHz-Bereich) durchgeführt. Gleichfalls wird es im Bereich der Narben oder Cellulitebehandlung eingesetzt.

Mesotherapie

Mesotherapie ist eine komplementärmedizinische Behandlungsmethode, die um 1960 von dem französischen Landarzt Michel Pistor entwickelt wurde. Sie enthält Elemente aus der Akupunktur, aus der Neuraltherapie und kennt Reflexzonen. In die mittlere (meso) Hautschicht werden Injektionen mit homöopathischen sowie niedrigdosierten herkömmlichen Medikamenten eingebracht (Injektionsakupunktur). Die jeweiligen Mischungen sind von Arzt zu Arzt verschieden, sie enthalten oft Vitamine und Spurenelemente. Die Methode soll bei zahllosen Erkrankungen, selbst bei unheilbaren Problemfällen helfen, 
zu den Indikationen gehören u.a. Cellulite, venolymphatische Insuffizienz, Phlebitis, Prävention und Folgen der Hautalterung (Mesolift), Wundheilungsstörungen, Ulzera, Acne vulgaris, Narben und Striae, lokale Herde von Neurodermitis und Psoriasis und androgener und diffuser Haarausfall, leichte Fälle von Alopecia areata Des Weiteren genannt werden als Anwendungsgebiete: Durchblutungsprobleme, Keloide, Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Überlastungsschäden, Abwehrschwäche, Asthma, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Alterssichtigkeit und Altersschwerhörigkeit, Übergewicht, Reizblase und Infertilität. Begründet wird die Methode mit einer deutlichen Verbesserung der Mikrozirkulation, einer Regulierung des neurovegetativen Systems und einer lokalen Immunmodulation.
Angewendet werden in erster Linie Sympatholytika, Beta-Sympathikomimetika (Hydergin, Bufetil) sowie Analgetika, Antiphlogistika, nicht-steroidale Antirheumatika und Neuroleptika somit auch Hyaluron.
Die Mesotherapie ist außer in Frankreich vorwiegend in Kanada und den USA verbreitet, insbesondere zur Fettreduktion. In Deutschland gibt es die 1984 gegründete „Deutsche Gesellschaft für Mesotherapie“ hier findet man z. B alleine in Oberbayern - inklusive München - ca. 100 niedergelassene Ärzte und Heilpraktiker, die Mitglied dieser Gesellschaft sind. In Bordeaux, Frankreich, gibt es sogar einen offiziellen Universitätskurs für Mesotherapeuten.

Mesotherapie und Non-Needlemesotherapie

Hyaluron

Hyaluronsäure ist ein Glykosaminoglykan, das einen wichtigen Bestandteil des Bindegewebes darstellt und auch eine Rolle bei der Zellproliferation, Zellmigration spielt.
Die Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse sehr große Mengen an Wasser zu binden (bis zu sechs Liter Wasser pro Gramm). Der Glaskörper des menschlichen Auges z. B. besteht zu 98 Prozent aus Wasser, das an nur zwei Prozent Hyaluronsäure gebunden ist. Wasser ist kaum komprimierbar, und diese Eigenschaft bleibt auch in hyaluronsäurehaltigem Gewebe gültig, in dem sehr viel Wasser gebunden werden kann. Dies gilt allgemein für große Teile des Bindegewebes. Daher rührt auch die Anwendung im Bereich der Falten und Cellulitebehandlung. 

Literaturhinweis: Alle Inhalte sind Auszüge aus dem Face-Time Anwendungshandbuch von StimaWell